Humanistisches Gespräch 20. Mai 2026

 

Migration und Integration im Landkreis Leer

 

Im Landkreis Leer leben derzeit ziemlich genau 10% ausländische Mitbürger, also Menschen ohne deutschen Pass. (Anmerkung: Menschen mit doppelter Staatsangehörigkeit 

(= x + deutsch fallen nicht darunter!)

 Aus menschlicher, humanistischer Sicht gilt: Wer nach Deutschland kommt, zumal als Asylbewerber aus Kriegsgebieten, dem muss geholfen werden. Allerdings darf von jedem eine hohe Integrationsbereitschaft und -leistung erwartet werden. Fördern und fordern, auch mit klaren Regeln und Sanktionen. Und wer "sich danebenbenimmt, muss gehen".

Wir als Bürger haben die Aufgabe, unser Hausrecht als Gastgeber zu wahren, ohne extremen politischen Gruppierungen Futter zu geben. Dazu gehört, unsere unterschiedlichen Identitäten beizubehalten und so dafür sorgen, dass unsere Gastfreundschaft, Kultur und Hilfsbereitschaft respektiert werden und zum Vorteil für alle beitragen. Viele wissen jedoch nicht, was sie konkret tun können, um ein friedliches Miteinander zu ermöglichen. 

Und natürlich gibt es viele Fragen, die weder von Politik noch Parteien zufriedenstellend beantwortet werden. 


Gast der Humanisten Leer ist Serhat Özdemir, Migrationsbeauftragter im Haus der Kulturen in Leer. Er teilt mit uns seine persönlichen und beruflichen Erfahrungen und ist an diesem Abend kompetenter Ansprechpartner für all Ihre Fragen.  


Wir trafen uns am 20. Mai 2026 im Haus der Kulturen, wie immer um 19:30 Uhr und  

Hier ein Eindruck vom Gespräch: 

Das Interesse am Thema war groß: Mehr als 20 Gäste aller Altersgruppen waren gekommen, um gemeinsam mit dem Migrationsbeauftragten Serhat Özdemir und den Humanisten Leer über das Thema Migration und Integration in Leer zu diskutieren. Erfreulicherweise waren auch einige Menschen mit Migrationsgeschichte dabei, deren Berichte aus erster Hand der Diskussion einen besonderen Wert gab. Tenor aller Beteiligten war, dass besonders der Erwerb der deutschen Sprache und Kontakte zur deutschen Bevölkerung unerlässlich für gelungene Integration angesehen werden. Das Sparprogramm der Bundesregierung bei Sprach- und Integrationskursen, das Procedere der Aufenthaltserlaubnis (auch in Kombination mit den fehlenden Sprachkursen), der schleppende Zugang zum Arbeitsmarkt und zu wenig Bildungsangebote wurden als große Probleme bei der Integration angesehen.  Das größte Problem ist jedoch für viele die Verschlossenheit der deutschen Bürger gegenüber den Neuankömmlingen. Mehr Kontakte und Gesprächsangebote würden vielen das Ankommen sehr erleichtern. 

Zusätzliche Informationen in Form von Statistiken hier und hier

 
Diese Veranstaltung wurde gefördert von der Initiative "Wir gestalten Demokratie" des Landkreises Leer im Rahmen von "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend". 
Dieser Text wurde ohne KI erstellt